Exkursion

Druckerei im Spannungsfeld der Zukunft, so macht es Ast & Fischer

Die erste Exkursion im Jahr 2026 führte den CEO-Club zur Ast & Fischer AG in Wabern. Eine Druckerei, die es versteht, in einem schrumpfenden Markt rentabel zu arbeiten.

“Wenn ein Unternehmer jammert, sollte er einmal versuchen, eine Druckerei erfolgreich zu führen.” meint Markus Binggeli, Initiant vom CEO-Club.

In einem solchen Markt nicht nur zu bestehen, sondern auch erfolgreich zu wirtschaften, verdient grossen Respekt. Einen Einblick zu erhalten, dazuzulernen und Impulse in das eigene Unternehmen zu tragen – genau dies ist der grosse Mehrwert des CEO-Clubs, der sich so von anderen Netzwerken unterscheidet.


Welcome-Kaffee bei Ast & Fischer

Daniel Troxler und Daniel Linder, begrüssten die Teilnehmenden bei einem Welcome-Kaffee. Bereits hier outen sich die Beiden als Macher. Sie bedienten die Gäste und versorgten sie mit Kaffee und Gipfeli gleich selbst.

Bereits im Wellcome-Kaffee wirkt das Netzwerk vom CEO-Club. Es werden Neuigkeiten ausgetauscht, gewitzelt und bereits Erfahrungen ausgetauscht.

Wellcome Kaffee bei der Exkursion vom CEO-Club bei Ast & Fischer AG

Bild (v.l.n.r): Robin Stierli, Dominik Siegenthaler und Wilhelm Rieder

Wellcome Kaffee bei der Exkursion vom CEO-Club bei Ast & Fischer AG

Bild: Dr. Heiko Visarius

Wellcome Kaffee bei der Exkursion vom CEO-Club bei Ast & Fischer AG

Bild (v.l.n.r): Stephan Grünig und Chris Rosser


Die Arena von Ast & Fischer

In der Arena der Ast & Fischer AG startet Daniel Troxler, Partner und Geschäftsführer der Ast & Fischer AG, seinen Vortrag. 2005 startete die Druckerei mit einem Management-Buyout und einem 5-Jahresplan. Ohne eigenes Geld oder Finanzierung durch eine Bank starteten die Partner mit Risiko und Überzeugung den Weg. Fünf Jahre später erfolgte eine Fusion mit Ast & Jakob Vetsch AG. Da die alten Produktionsstandorte nicht effizient genug waren, zogen die Firmen nach Wabern um.

Daniel Troxler, Partner und Geschäftsführer der Ast & Fischer AG

Bild: Daniel Troxler, Partner und Geschäftsführer Ast & Fischer AG

„Wir engagierten keine Umzugsfirma, wir nutzten dies als Teambildung.“ erzählt Daniel Troxler.

Dies ist eine einfache, aber starke Idee. Genau hier erlebte man auch, wer anpacken kann und wer nicht. Dies hatte sogar personelle Konsequenzen.

Der CEO-Club hört in der Arena aufmerksam zu.

Bild: CEO-Club in der Arena und hört konzentriert zu

Die Ausgangslage macht deutlich:

  • Innovationsfreundliche Unternehmenskultur
  • Kontinuierlicher Wandel statt punktueller Anpassungen
  • Führungskompetenzen: Sich selber nicht zu wichtig nehmen
  • Strategische Klarheit mit pragmatischem Investitionswillen – es braucht einen Plan

In den Ausführungen von Daniel Troxler erlebt man deutlich, dass diese Dinge keine Lippenbekenntnisse sind, sondern dass dies gelebt und umgesetzt wird. Auch das Credo „Gemeinsam die Zukunft denken.“ ist nicht nur ein Statement, sondern ein Programm.

Die Umsetzung dieser Punkte wurde konsequent gestartet. Mit Innovationsspezialisten ist die gesamte Mannschaft aufgerüttelt worden. Die Organisations- und Personalentwicklung war ebenfalls ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Ergebnisse daraus sind als Konsequenzen umgesetzt worden.

Durch eine konsequente Ausrichtung sind 3 wirkliche USPs (Unique Selling Propositions) entwickelt und umgesetzt worden.

„Warum tun wir das?“, fragt Daniel Troxler in die Runde und gibt auch gleich die Antwort. „Investition in die Zukunft.“ Daraus ergeben sich viele Vorteile für die Kunden, aber auch für die Mitarbeitenden. Damit ist Ast & Fischer AG nicht nur ein guter Geschäftspartner, sondern auch ein guter Arbeitgeber.

Branche zeigt ein düsteres Bild

Die Ausgangslage der Branche zeigt ein düsteres Bild. Das jährliche Druckvolumen in der Schweiz sinkt jeweils um 6 %. Innerhalb von 20 Jahren dürften rund 2’000 Druckereien verschwinden und 500 übrig bleiben. Die Gründe sind offensichtlich: Digitalisierung, Preisdruck und Überkapazitäten.

Bild: Düsteres Bild der Branche

Ast & Fischer nimmt die Rahmenbedingungen auf und baut ein Geschäftsmodell auf, welches eine kooperative Partnerschaft mit anderen Druckereien erlaubt. Dies ist eine Win-Win-Situation und stärkt alle Partner betriebswirtschaftlich. Mehr verraten wir im öffentlichen Bericht nicht. Die Mitglieder vom CEO-Club erhielten tolle Insights präsentiert und konnten so viele Impulse nach Hause nehmen.

Astrein, Nachhaltigkeit ist wichtig.

Mit dem Programm „Astrein“ unterstreicht Ast & Fischer die Nachhaltigkeit. Viele konkrete Massnahmen unterstützen die ökologische Nachhaltigkeit, die wirtschaftliche Nachhaltigkeit und die soziale Nachhaltigkeit. Auch in diesem Bereich bleibt dies kein Lippenbekenntnis, sondern wird mit konkreten Massnahmen konsequent umgesetzt.


Besichtigung Ast & Fischer

Der CEO-Club konnte nun den Praxistest bei der Besichtigung machen.

Bild: Daniel Troxler zeigt Abläufe und Ergebnisse

Bild: Daniel Troxler führt mit viel Leidenschaft durch das Unternehmen

Bild: Dr. Heiko Visarius ist begeistert

Chris Rosser als findiger Unternehmer ist sehr interessiert

Bild: Chris Rosser, selbst findiger Unternehmer, dokumentiert für sich den Anlass


Business Lunch, wichtig für den Erfahrungsaustausch

Am Business-Lunch werden die vielen Eindrücke besprochen und vertieft. Die Teilnehmenden nehmen wichtige Impulse mit nach Hause.

Der anschliessende Business-Lunch ist wichtig für den Austausch.
Der anschliessende Business-Lunch ist wichtig für den Austausch.

Danke

Vielen Dank Ast & Fischer für den tiefen und wertvollen Einblick in euer tolles Unternehmen.


Impressionen der Exkursion vom 28.1.26

Exkursion CEO-Club bei der Druckerei Ast & Fischer AG in Wabern bei Bern
Wellcome Kaffee bei der Exkursion vom CEO-Club bei Ast & Fischer AG
Wellcome Kaffee bei der Exkursion vom CEO-Club bei Ast & Fischer AG
Daniel Troxler, Partner und Geschäftsführer der Ast & Fischer AG
Der CEO-Club hört in der Arena aufmerksam zu.
Vortrag von Daniel Troxler, Partner und Geschäftsführer Ast & Fischer AG
Besichtung der Ast & Fischer AG vom CEO-Club
Chris Rosser als findiger Unternehmer ist sehr interessiert